Starte da, wo du bist.

Nutze, was du hast.

Und tu, was du kannst.

– Arthur Ashe

Carina Rassek / Psychotherapie

Deutsch – Englisch – Polnisch

Ich biete Ihnen Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen und Krisen und helfe Ihnen, Symptome psychischer Störungen oder auch andere psychische Schwierigkeiten zu bewältigen. Zu diesem Zweck nutze ich unterschiedliche Methoden und Techniken, u.a. Entspannungsübungen, Arbeit an kognitiven Verzerrungen, Exposition, Verhaltensexperimente, Schematherapie. Meinen Patienten empfehle ich zudem „Hausaufgaben“, so dass sie ihre neuen Fähigkeiten selbstständig trainieren und Therapieziele schnellstmöglich erreichen können.

Ich gehe davon aus, dass Einstellungen und Verhaltensweisen, die psychischen Problemen und Symptomen zugrundeliegen, zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben erlernt wurden, da sie damals gewissermaßen nützlich und der Situation angemessen waren. Erst später, in einem anderen Kontext, wurden diese Einstellungen und Verhaltensweisen unpassend und begannen übertrieben und problematisch zu werden. Zum Glück können wir alles, was wir erlernt haben, auch wieder verlernen und „umlernen”.

Ich bemühe mich, den Psychotherapieprozess zu entzaubern, so dass unsere Zusammenarbeit so transparent und verständlich wie nur möglich ist. Zu Beginn lernen wir uns kennen und analysieren das gegebene Problemfeld aus verschiedenen Perspektiven, um danach die Therapieziele festzulegen. Im weitereren Therapieverlauf arbeiten wir gemeinsam daran, dass Sie Ihre Ziele erreichen.

Therapiemethode

Kognitive Verhaltenstherapie + humanistische Psychotherapie

Meine therapeutische Arbeit stützt sich vor allem auf die wirkungsvollste und am besten untersuchte moderne Therapieform: die kognitive Verhaltenstherapie. Zugleich ist meine Arbeit von humanistischen Ansätzen beeinflusst.

Die kognitive Verhaltenstherapie konzentriert sich auf konkrete Therapieziele, die zu Beginn der Therapie festgelegt werden, und sucht nach Problemlösungen. Im Fokus steht nicht die Vergangenheit, die sich nicht mehr ändern lässt, sondern vor allem Gegenwart und Zukunft – denn auf sie haben wir Einfluss. Die Lebensgeschichte spielt dahingehend eine Rolle, dass sie uns hilft zu verstehen, wie bestimmte Denk- bzw. Verhaltensmuster entstanden sind.

Die humanistische Psychotherapie konzentriert sich auf die Bedürfnisse des Patienten und geht davon aus, dass wir alle die Möglichkeit haben, unser Potential voll zu nutzen. Am wichtigsten ist die Beziehung zwischen dem Psychotherapeuten und seinem Patienten, Empathie und Akzeptanz stehen im Vordergrund.

Angebot

 

Ich biete Ihnen Unterstützung bei folgenden Schwierigkeiten:

 

Depressionen

Depression in fourth place on the list of the most common health problems worldwide. It is estimated that every / r Fifth ill at least once in their lives from depression. Affected feel dejected and joyless , and they are also often of guilt and anxiety about the future plagued. Own weaknesses unduly burden and the meaning of existence is often questioned. Concentration problems, sleep disorders and somatic complaints make those affected additionally life difficult. To make matters worse, a strong sense of hopelessness , Depressive have the impression that nothing and no one can help them. Activities that made earlier fun, be regarded only as an unpleasant, futile effort, and therefore often shunned.

During therapy, we consider thought and behavior patterns, and other factors underlie the depression. Together, we look for ways to increase your confidence and bring back joy and energy in your everyday life.

 

Burnout / Stress

Die Anforderungen an Mitarbeiter sind in vielen Unternehmen in den letzten Jahren gestiegen. Die berufliche Nutzung technischer Geräte, wie z.B. Notebooks und Smartphones, gehört oft auch außerhalb des Arbeitsplatzes zum Alltag. Viele machen Überstunden und gehen selbst im Urlaub ans Telefon, um Berufliches zu besprechen. So wird es immer schwieriger, die Freizeit von der Arbeitszeit zu trennen und sich zu entspannen. Ein Burnout droht vor allem Personen, die sehr hohe Anforderungen an sich selbst stellen und beruflich immer 100 % geben. Auf Überlastung reagieren sie mit noch stärkerem Einsatz. So kann ein Teufelskreis entstehen. Probleme wie körperliche und psychische Erschöpfung, Schlafstörungen und Niedergeschlagenheit treten auf. Betroffene haben den Eindruck, dass sie immer weniger in der Lage sind, ihre täglichen Aufgaben zu bewältigen. In der Freizeit gelingt es ihnen nicht, sich zu erholen.

In der Therapie analysieren wir Ihre individuellen Symptome und Reaktionen auf Stress. Wir werden u.a. Stressbewältigungsstrategien erarbeiten, Ihr Zeitmanagement verbessern und Sie werden lernen, Ihre Grenzen bewusster wahrzunehmen.

 

Angststörungen

Obwohl Angst meist als unangenehmes Gefühl empfunden wird, ist sie für uns extrem wichtig – ohne Angst könnten wir z.B. auf die Idee kommen, einen Tiger zu streicheln, weil er süß aussieht. Das bedeutet, dass Angst eine wichtige Schutzfunktion hat. Manchmal tritt Angst jedoch übermäßig auf und schränkt dann das Leben der Betroffenen immer mehr ein.

Angststörungen kommen sehr häufig vor, jede/r Sechste ist betroffen. Es treten sehr starke Angstgefühle oder sogar Panik auf. Betroffene können beispielsweise einen Kontrollverlust oder eine Blamage befürchten, den Eindruck haben, dass sie wahnsinnig werden, nahestehende Menschen verlieren oder sterben. Angst wird gewöhnlich von einer starken Körperreaktion begleitet, wenn wir Angst haben, beginnt unser Herz intensiver zu klopfen, wir können ins Schwitzen geraten, zittern oder uns wird übel.

Angst kann sich auf ein konkretes Objekt bzw. ein bestimmtes Lebewesen beziehen (sog. Phobien, z.B. Blutphobie, Hundephobie).  Durch graduelle Exposition (zu Anfang z.B. mit Hilfe von Zeichnungen, Fotos bzw. Videomaterial) gewöhnen sich Hilfesuchende immer mehr an die angstauslösende Situation und bewältigen ihre Angst. Besonders Menschen, die unter einer Katzenphobie leiden, möchte ich zu einer Therapie bei mir ermutigen. An einer späteren Therapiesitzung können wir meine beiden Katzen teilnehmen lassen.

Angst kann in bestimmten Situationen auftreten (bei der sog. Agoraphobie haben Betroffene Angst vor Menschenmengen, offenen Plätzen, Reisen ohne Begleitung, dem Betreten eines Geschäftes bzw. dem Verlassen der Wohnung) oder auch Interaktionen mit anderen Menschen betreffen (die sog. Sozialphobie).

Bei einer Angststörung mit Panikattacken tritt ein intensives Gefühl der Angst dagegen plötzlich auf, ohne sich auf eine bestimmte Situation bzw. ein bestimmtes Objekt zu beziehen.

Angst kann sich auch in Form dauernder Sorgen äußern. In diesem Fall ist das Gefühl zwar weniger intensiv, aber dafür ein unermüdlicher Begleiter (die sog. Generalisierte Angststörung).

In der Therapie von Angststörungen hat sich die kognitive Verhaltenstherapie als besonders wirkungsvoll herausgestellt. Wir werden Gedanken und Überzeugungen analysieren, die zur Entstehung übermäßiger Angst beitragen und schrittweise an Ihrem Verhalten arbeiten, so dass Sie Ihre Bewegungsfreiheit zurückgewinnen und wieder zu mehr Lebensfreude zurückkehren. Falls erforderlich, sind Therapiesitzungen auch außerhalb der Praxis möglich, so dass Ängste vor Busfahrten, einem Spaziergang in einem Park mit Hunden u.a. erfolgreich bewältigt werden können.

Schlafstörungen

Die meisten Menschen schlafen von Zeit zu Zeit mal eine Nacht schlechter, was völlig natürlich und kein Grund zur Sorge ist. Immer mehr Menschen klagen jedoch über einen längeren Zeitraum über Schlafstörungen, mindestens jede(r) Vierte ist von diesem Problem betroffen. Die meisten leiden unter Ein- und Durchschlafschwierigkeiten. Andere wiederum könnten sehr gut schlafen – aber leider nur tagsüber, nachts sind sie hellwach. Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus ist gestört. Den Betroffenen fällt es schwer, ihren Alltag zu bewältigen, der Schlafmangel beeinflusst nicht nur negativ das Wohlbefinden, sondern auch das Konzentrationsvermögen und die Gedächtnisleistung.

In der Therpie lernen Hilfesuchende die Regeln einer gesunden Schlafhygiene kennen, was häufig ausreicht, so dass die Schlafenszeit nicht mehr unangenehm besetzt ist, sondern Schlaf wieder zur angenehmen Erholung werden kann. Falls erforderlich, setze ich in der Therapie auf verhaltenstherapeutische Techniken wie Schlafrestriktion, Stimuluskontrolle sowie Entspannungsverfahren.

Einige Personen schlafen zwar genügend Stunden, leiden aber unter sog. Parasomnien. Darunter versteht man abnorme Ereignisse, die während des Schlafs auftreten: Betroffene schlafwandeln z.B. oder bewegen sich plötzlich ruckartig, knirschen mit den Zähnen, ohne sich später daran erinnern zu können. Die Folgen können für den Betroffenen und seinen Partner unangenehm oder sogar gefährlich sein. In der Therapie lernen Hilfesuchende, was sie tun können, damit ihre jeweilige Parasomnie seltener auftritt und welche Sicherheitsmaßnahmen sie treffen können, falls sie doch einmal z.B. schlafwandeln.

Ein weiteres Problem stellt die sog. Narkolepsie dar. Betroffene schlafen völlig unerwartet während unterschiedlicher Aktivitäten auch tagsüber ein, was ihren Alltag stark erschwert. Narkolepsie lässt sich zwar nicht durch Psychotherapie heilen, aber Hilfesuchende lernen, wie sie mit den Symptomen besser umgehen können.

Essstörungen

Essen gehört zu unserem alltäglichen Leben. Werbung für Diäten sowie das in den Medien propagierte Bild makelloser Schönheit äußerst schlanker Fotomodelle und Schauspieler haben in den letzten Jahren jedoch dazu geführt, dass Essen für viele Menschen immer problematischer wurde.  Die meisten haben schon versucht, ihr Gewicht mit Hilfe von Diäten zu kontrollieren. Das kann leider zu Essstörungen wie Anorexie und Bulimie führen. Betroffene haben große Angst davor zuzunehmen, eine schlanke Figur und kalorienarme Ernährung sind für sie von enormer Bedeutung, Mahlzeiten werden immer weniger als etwas ganz Natürliches und Angenehmes betrachtet und mehr als Bedrohung wahrgenommen.

Personen, die unter Anorexie leiden, beschränken ihre Nahrungszufuhr und/oder belasten sich körperlich so sehr, dass die Folge Untergewicht ist (BMI unter 17).

Personen, die an Bulimie leiden, halten zwar ein Normalgewicht, aber ihre Gedanken kreisen ebenfalls dauernd um Ernährungsfragen. Sie sind bereit, ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden. Nach einer Phase strenger Disziplin wird der Wunsch nach Essen immer stärker und unkontrollierbar. Betroffene können dann große Nahrungsmengen aufnehmen. Nach so einem Essanfall ist das schlechte Gewissen enorm, so dass Betroffene alles tun, um ihre Gewissensbisse zu mildern – sie übergeben sich, treiben bis zur völligen Erschöpfung Sport und/oder nehmen Abführmittel.

Andere Menschen wiederum plagen Essanfälle oder aber sie kämpfen schon seit Jahren erfolglos gegen Übergewicht. Das kann damit verbunden sein, dass sie Essen als Belohnung oder schnell verfügbaren Gefühlsregulator einsetzen, Schwierigkeiten damit haben, die Kalorienmenge realistisch einzuschätzen, zwischen den Mahlzeiten immer wieder naschen u.v.m.

In der Therapie arbeiten wir zunächst an der Veränderungsmotivation und setzen realistische Ziele, wobei eine Diät und körperliche Aktivitäten berücksichtigt werden. Wir analysieren die Ursachen der Essstörung und unterschiedliche Faktoren, die sie beeinflussen, wofür u.a. auch ein Ernährungstagebuch genutzt wird. Hilfesuchende lernen mit schwierigen Situationen, z.B. Restaurantbesuchen, umzugehen. Befürchtungen bezüglich des Aussehens werden berücksichtigt. Wir analysieren Gedanken und Überzeugungen, die der Essstörung zugrundeliegen und stärken das Selbstwertgefühl, so dass Essen wieder zu etwas Natürlichem und Angenehmem wird, das Energie zum Leben bringt.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD)

Jede/r kann unerwartet einem traumatischen Erlebnis ausgesetzt sein, z.B. Zeuge eines Unfalls oder aber Opfer einer Gewalttat werden. Solche Erlebnisse bedeuten für das Opfer immensen Stress, der oft zu groß ist, als dass er allein bewältigt werden könnte.

Betroffene würden das traumatische Erlebnis meist am liebsten vergessen und versuchen alles zu vermeiden, was sie daran erinnern könnte. Oft sind sie auch gar nicht in der Lage, sich den genauen Ablauf des traumatischen Erlebnisses ins Gedächtnis zu rufen. Sehen sich die Betroffenen sog. Triggern ausgesetzt, die sie an das Erlebnis erinnern (z.B. ein bestimmter Ort, Geräusche, Gespräche über das traumatische Erlebnis), leiden sie sehr und sind extrem gestresst. Furchterregende Erinnerungen, auch in Form von Alpträumen, können Betroffene plagen.

So eine Reaktion auf ein traumatisches Erlebnis ist völlig normal. Wenn die Reaktion allerdings nach einigen Wochen immer noch anhält, sollte psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden.

In der Therapie lernen Hilfesuchende Techniken, mit deren Hilfe sie sich von dem traumatischen Erlebnis distanzieren und ein Gefühl von Sicherheit zurückgewinnen können. In der späteren Therapiephase stütze ich mich vor allem auf die von Foa und Riggs entwickelte Traumatherapie, die sich in vielen Untersuchungen als eine der wirkungsvollsten Traumatherapiemethoden herausgestellt hat. Die Therapie hilft, das traumatische Erlebnis emotional zu verarbeiten, so dass Sie Ihre Lebensfreude und Bewegungsfreiheit zurückgewinnen.

Suchterkrankungen

Für viele Menschen gehört der Genuss alkoholischer Getränke oder von Nikotin zu Partys dazu oder ist eine Belohnung, mit der sie z.B. den Abschluss eines Projektes feiern. Manchen Menschen fällt es aber schwer, das rechte Maß zu finden, ihr Konsum ist schädlich für sie. Im Laufe der Zeit kann eine Abhängigkeit entstehen. 

Abhängig werden kann man nicht nur von Alkohol und anderen Suchtmitteln, sondern von jeglichen Aktivitäten, die wir als Belohnung empfinden. Nicht stoffgebundene Abhängigkeiten können den Konsum von Pornographie betreffen, Computerspiele, Einkäufe oder sogar die Arbeit u.v.m. Obwohl nicht stoffgebundene Abhängigkeiten körperlich nicht so schädlich sind wie z.B. Alkoholsucht, können sie ebenfalls die Partnerschaft, Karriere und Finanzen der Betroffenen ruinieren.

In der Therapie unterstütze ich meine Patienten, indem wir zunächst an der Veränderungsmotivation arbeiten. Im späteren Therapieverlauf helfe ich Ihnen, die Abstinenz zu beginnen und später Versuchungen standzuhalten. Zu diesem Zweck werden wir an Überzeugungen arbeiten, die den Konsumwunsch verstärken, und konkrete Lösungen für Situationen finden, in denen ein Rückfall in alte Suchtverhaltensmuster droht. Ich unterstütze Hilfesuchende darin, über eine bloße Abstinenz hinauszugehen und tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen. Es geht darum, Ihr Selbstbild, Ihre Zukunft, Ihr Leben zufriedenstellend zu gestalten, so dass die Sucht ihren Stellenwert verliert und Sie Lebensfreude aus anderen Quellen schöpfen können.

Aufmerksamkeitsdefizit/ Hyperaktivitätsstörung - AD(H)S im Erwachsenenalter

It is estimated that 1 5% of adults AD (H) D. In this disorder mainly perform three areas to difficulties: poor concentration, hyperactivity and . Impulsivity For Affected prioritization is extremely difficult. They are easily distracted, push objects in front of them or start them without then to finish. More often than others they loose objects, make careless mistakes or forget something important. The costs associated with AD (H) S difficulties often lead to lower self-esteem.

In therapy, we explore your potential and boost your self-esteem. We are working on your time management , and learn strategies that your ability to concentrate and improve memory performance . Many concerned makes its strong impulsiveness to provide, they come example through their risky driving style in trouble, burst prematurely out with a reply, or if it is difficult for them to wait patiently until it is their turn. In therapy, you learn impulsive behavior to identify and better control . In addition, you will learn distraction strategies know that solves your attention from irritating stimuli. AD (H) S represents no single fault image, in therapy I go to fit your needs and choose accordingly appropriate "treatment modules": problem solving strategies, interpersonal relationships, Wutregulierung, coping with stress and worry . Another area that often causes difficulties concerned are sleeping . In therapy learn seeking help on how to promote a healthy sleep.

Although AD (H) S runs like a thread through the whole of life and often drugs must be used in the treatment, can cognitive behavioral therapy make a strong contribution to deal with the consequences of the disruption and to make life easier for those affected.

 

Zwangsstörung (OCD)

Viele von uns beunruhigt ab und zu die Sorge, dass wir vielleicht vergessen haben, den Stecker des Bügeleisens aus der Steckdose zu ziehen, und sicherheitshalber überprüfen wir das noch einmal. Für einige Menschen werden die Angewohnheit, etwas zu überprüfen bzw. solcherlei belastende Gedanken zu einem großen Problem. Schätzungen zufolge leiden etwa 2 % der Bevölkerung an Zwangsstörungen.

Betroffene quälen Zwangsgedanken/Grübelzwang und/oder Zwangshandlungen. Unter Zwangsgedanken versteht man Gedanken, die sich ungewollt immer wieder aufdrängen, die Betroffenen beunruhigen und von ihnen als unangenehm empfunden werden. Eine typische Reaktion auf Zwangsgedanken sind Zwangshandlungen, also wiederkehrende Verhaltensweisen (z.B. wiederholtes Händewaschen oder Überprüfen, ob die Tür abgeschlossen ist) oder auch psychische Tätigkeiten (z.B. Zählen). Zwangshandlungen werden ausgeführt, um Angst zu mildern oder einer bestimmten Situation vorzubeugen.

In der Verhaltenstherapie arbeiten wir u.a. mit Expositionen, das bedeutet, dass Hilfesuchende im eigenen Tempo, Schritt für Schritt lernen, Rituale nicht länger auszuführen. Mit der Zeit gewöhnen sie sich daran und die Angst vergeht.

In der kognitiven Therapie arbeiten wir an den Überzeugungen, die Einfluss auf die Zwangsstörung haben. Zu solchen Überzeugungen gehören u.a. Perfektionismus,  übermäßiges Verantwortungsbewusstsein, rigide Moralvorstellungen, verzerrte Risiko- und Gefahreneinschätzung sowie ein übermäßiger Wunsch nach Kontrolle.

Gefühlsregulierung

Ein Leben ohne Gefühle wäre langweilig und fade. Wir wären nicht in der Lage zu unterscheiden, was uns wichtig ist, in welche Richtungen wir uns im Leben bewegen wollen. Auch wenn manche Emotionen als unangenehm empfunden werden, haben sie eine wichtige Funktion. Wut mobilisiert z.B. Energie, die benötigt wird, um Grenzen zu setzen, Traurigkeit lässt uns zur Ruhe kommen, genauer hinschauen und verstehen, was wir wirklich wollen.

Es kann jedoch vorkommen, dass Gefühle so intensiv sind, dass es extrem schwierig ist, mit ihnen fertig zu werden und sich in Interaktionen mit anderen Menschen angemessen zu verhalten.

Eifersucht z.B. kann so intensiv sein, dass Betroffene Stunden im Internet damit verbringen, die Profile von Expartnern nach neuen Informationen zu durchforsten und Streit mit dem Geliebten wegen angeblicher Flirts provozieren. 

Ungeduld kann in sehr kurzer Zeit zu einer starken Verärgerung führen, so dass Betroffene Schwierigkeiten haben, während eines Meetings ruhig sitzen zu bleiben und den Kollegen zuzuhören.

In der Therapie werden wir an den individuellen Überzeugungen arbeiten, die so intensiven Gefühlen zugrundeliegen. Hilfesuchende werden einfache Methoden kennenlernen, mit deren Hilfe sie extrem intensive Emotionen abmildern können.

Krisen

Jede/r kann unerwartet in eine Situation geraten, die so schwierig ist, dass Hilfe benötigt, um mit dieser Krise fertigzuwerden. Das kann z.B. der Verlust einer nahestehenden Person bzw. des Arbeitsplatzes sein oder aber die Nachricht, an schwer erkrankt zu sein. Solch eine Krise löst intensive Gefühle aus, Angst, Hilflosigkeit, Traurigkeit, und manchmal auch Wut, Schuld- oder Schamgefühle.  Den Betroffenen fällt es extrem schwer, ihren Alltag zu bewältigen und so wie normalerweise zu funktionieren. Ihre Gedanken kreisen um Probleme, Unruhe und Nervosität machen meist auch die Nacht zum Alptraum und lassen Betroffene nicht zur Ruhe kommen. Häufig ziehen sich Menschen, die eine psychische Krise durchmachen, zurück und gehen in ihrer Freizeit viel weniger als zuvor angenehmen Aktivitäten nach. Sie können sich so niedergeschlagen und hoffnungslos fühlen, dass sie am Sinn des Lebens zweifeln. 

Hilfesuchende unterstütze ich dabei, sich in der neuen Situation zurechtzufinden und zeige ihnen Techniken, mit deren Hilfe sie ihr Gleichgewicht zurückbekommen.

Jede Krise enthält neben all ihren Schwierigkeiten auch die Chance eines Neubeginns, der eine Menge schwieriger Gefühle auslöst, aber zugleich eine Möglichkeit darstellt, sich persönlich weiterzuentwickeln.

Falls Sie sich in einer Krise befinden, informieren Sie mich bitte bereits im ersten E-Mail- bzw. Telefonkontakt darüber. Ich werde mich dann bemühen, so schnell wie möglich einen Termin für Sie zu finden.

Ich biete Psychotherapiesitzungen sowie Beratung in meiner Praxis in Poznań und online über Skype an.

 

Psychotherapie online

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, einen geeigneten Psychotherapeuten an Ihrem Wohnort zu finden oder Sie sehr häufig verreisen, kann eine Psychotherapie online eine gute Lösung für Sie sein.

Ich arbeite online genauso wie in meiner Praxis in Poznań.

Wir können eine Kamera benutzen, so dass wir uns sehen und Blickkontakt möglich ist. Fragebögen und andere Materialien kann ich gegebenenfalls scannen und Ihnen per E-Mail senden.

Wichtig für den Therapieerfolg ist ein geeigneter ruhiger Raum, in dem wir ungestört miteinander sprechen können. Aus diesem Grund bitte ich Sie darum, die Therapiesitzungen online so wie eine Psychotherapiesitzung vor Ort zu betrachten; das bedeutet, dass wir beide uns voll und ganz auf die Therapiesitzung konzentrieren, nicht nebenbei im Internet surfen und Störquellen wie Fernsehen, Radio u.ä. ausschalten.

Über mich

Ich bin kognitive Verhaltenstherapeutin in Ausbildung (fortgeschrittene Stufe). Vor meiner Ausbildung zum kognitiven Verhaltenstherapeuten an der Hochschule SWPS in Poznań studierte ich in der Polnischen Psychotherapeutischen Gesellschaft (Polskie Towarzystwo Psychoterapeutyczne) in  Nowy Dwór Mazowiecki. Ich habe Erfahrung mit der humanistischen klientenzentrierten Psychotherapie.

In Hamburg in Deutschland hatte ich in der verhaltenstherapeutischen Tagesklinik Falkenried die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und durch Hospitationen von anderen Psychotherapeuten zu lernen, was polnischen Studenten während ihrer Praktika gewöhnlich nicht ermöglicht wird.

Regelmäßig nehme ich an Schulungen und Workshops teil, um meine Kenntnisse zu erweitern und die Qualität meiner Arbeit zu verbessern. Ich arbeite unter Supervision, einmal pro Monat bespreche ich den Therapieverlauf mit zertifizierten Supervisoren. Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich eine für Psychotherapeuten erforderliche Psychotherapie absolviert.

Ich arbeite mit deutsch-, englisch- und polnischsprachigen Patienten.

Preis

Eine Sitzung dauert 50 Minuten.

Individual therapy in German: 150 zł

Individual therapy in English: 130 zł

Individual therapy in Polish: 100 zł

Couple Therapy: 150 zł

House Call: 150 zł

Individual therapy outside the practice: 150 zł

Kontakt

Tel. +48 531 991160

E-mail: info@carinarassek.pl

Skype: carina.rassek4

Adresse: Ich arbeite in der Praxis „Po prostu“ in der ul. Chełmońskiego 17, Poznan.